Teilnahme beim Spendenparlament 2007

Spendenparlament vergibt 13.000 Euro

Das Wiener Spendenparlament hat in seiner neunten Parlamentssitzung gestern rund 13.000 Euro an sieben Sozialprojekte in Wien vergeben. Die Mitglieder konnten die Förderungen traditionsgemäß mitbestimmen.

Pro Vereinbarkeit von Beruf & Familie

Rund 80 Wiener kamen am Donnerstag im Spendenparlament zusammen, um über die Vergabe ihrer Gelder zu diskutieren und dann nach parlamentarischen Prinzipien darüber abzustimmen. Stimmberechtigt sind alle, die einmal im Jahr 75 Euro spenden.

Insgesamt wurden in der Sitzung knapp über 13.033 Euro vergeben. Je 2.159 Euro gingen an die beiden Organisationen AFRA mit dem Projekt "Vereinbarkeit von Beruf und Familie" und M-Media mit dem Projekt "Mitreden. – Medientraining".

Mit dem diesjährigen Spendenvolumen wurden insgesamt bereits rund 135.000 Euro an Sozialprojekte in Wien ausgeschüttet.

Geld für Heilsarmee und "Kost Nix Laden"

Die Initiative W.E.G. wurde mit 2005 Euro bedacht, die in den "Kost Nix Laden" fließen werden. Die Heilsarmee erhielt rund 1.980 Euro, die dem "Jugend-Fußball" zugute kommt.

Der Verein "Ehe ohne Grenzen" bekam rund 1.877 Euro und das Projekt "Pflegegeldassistenz" der Hilfsgemeinschaft der Blinden wurde mit 1.465 Euro dotiert. Der Verein AMSand durfte sich über 1.388 Euro, die für das Projekt "Hilfe für Erwerbsarbeitslose" bestimmt sind, freuen.

"91.000 Menschen in Wien betroffen"

Für Martin Schenk, Sozialexperte in Wien und Mitglied des Vereins, ist die Vergabe ein erneuter Beleg dafür, dass es dem Spendenparlament gelungen ist, Menschen für soziale Probleme in der Stadt zu sensibilisieren. Schenk: "Auch in Wien sind 91.000 Menschen von Armut betroffen. Je größer die Anzahl der aktiven Mitglieder im Spendenparlament ist, desto mehr können wir gemeinsam bewegen."

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